Short german letter from CEO to colleague
Subject: Patentlobby plädiert in unserem Namen, Strafe im Mai
Sehr geehrter Herr Kollege,
Im Europäischen Parlament fällt in diesen Wochen eine schwerwiegende Entscheidung, und die Lage sieht für uns nicht gut aus.
Wie sie aus den Berichten
- Softwarepatente: Industrielobbying mit gezinkten Karten
- Softwarepatente: Koordinator steckt Linie fürs EU-Parlament ab
erkennen können, ist es einigen Großunternehmen gelungen, bei immer mehr Parlamentariern den Eindruck zu erwecken, die gesamte Wirtschaft wolle Softwarepatente.
Unternehmer wie Sie und ich, die eigentlich die große Mehrheit bilden, werden quasi in Abwesenheit zu einer harten Strafe verurteilt. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Haben Sie studiert, welche der 30-50.000 erteilten Patente, die zur Diskussion stehen, Sie verletzen? Dann sollten Sie das bald nachholen, denn wer als Geschäftsführer seiner Sorgfaltspflicht nicht nachkommt, kann strafrechtlich belangt werden. Eine professionelle Recherche kostet etwa 30.000 Euro, ein Prozess geht schnell in die Millionen.
Es gibt jetzt noch eine Chance, das Geld besser anzulegen: Unterstützen Sie den FFII e.V., der die Kampagne Nosoftwarepatents.com führt und die Lobbyarbeit unserer Seite koordiniert.
Bitte tragen Sie sich dazu zunächst in
ein! Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Marco Schulze, Nightlabs.com